Dresden

Heute möchte ich für euch einen kleinen Resebericht über meinen Trip nach Dresden am Wochenende schreiben.

 

Am Freitag Punkt Zwölf ging es los, Dresden. Stadt der Altbauten, Träume und Künste. Da wir etwas zu früh waren, entschieden wir uns noch vor dem Einchecken eine Besichtigung der Gläsernen Manufaktur in Dresden zu starten. Die Gläserne Manufaktur ist sozusagen das Repräsentationswerk von VW, in dem hauptsächlich der eGolf produziert wird. Eine Stunde lang führte uns ein Mitarbeiter durch die Produktionshallen, in denen ich dann mal nachvollziehen konnte, was mein Freund so den ganzen Tag macht (auch wenn er meint, dass die Arbeitsbedingungen in Wolfsburg bei weitem viel schlechter sind).

Danach fuhren wir zu unserem wundervollen Hotel. Ich kannte die Kette, weil ich in den Ferien dort mal gejobbt hatte. Und jetzt war ich als Gast hier. An der Rezeption wurden wir unglaublich freundlich begrüßt und bekamen sogar ein kostenloses Zimmerupgrade. Lange hielten wir es jedoch nicht dort aus, die Stadt lockte uns. Bei gefühlten minus Zwanzig Grad machten wir uns zu Fuß auf den Weg durch die Neustadt. Unser Ziel war das "Ball- und Brauhaus Watzke", Leider hatten wir vorher nicht bedacht, dass dieses beliebte Szenelokal vermutlich auf einen Freitagabend ausgebucht war. Somit kamen wir dort frierend und hungrig an, nur um zu erfahren, dass für uns kein Platz mehr da war. Schnell reservierten wir uns einen Tisch für den nächsten Abend und suchten nach einer Alternative. Wir entschieden uns für den Griechen ein paar Straßen weiter und ließen den Abend bei Sirtaki, Ouzo und Gyros ausklingen.

 

Samstags starteten wir mit einem wundervollen Frühstück. Das Hotel hatte ein unglaubliches Buffet aufgebaut, von Ananas bis Zwiebelaufstrich war alles dabei. Ganz besonders cool fand ich ja den Honig, den man direkt aus der Wabe essen konnte. Zu Fuß liefen wir dann bis in die Altstadt und schlenderten dort ein bisschen umher. Dabei hakten wir die wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Stadt ab: die Semperoper, den Zwinger und die Liebfrauenkirche. In der letzteren hielten wir uns einige Zeit lang auf und bestaunten den imposanten Altar, das viele Gold und überhaupt den ganzen Prunk. Die Kirche ist erst Anfang des 21. Jahrhunderts wieder vollkommen restauriert worden. Sie wurde bei der Bombardierung Dresdens 1945 beinahe vollkommen zerstört und lange hat Geld gefehlt, mit dem Wiederaufbau zu beginnen. Dafür erstrahlt sie heutzutage in ganz besonders schönem Glanz. Wir entschieden uns, ein Ticket für die Dresdener Stadtrundfahrt zu kaufen. Dieses kostet 22 €. Man kommt in den Genuss einer zweistündigen Stadtrundfahrt, die wirklich alle sehenswerten Teile Dresdens abdeckt. Ganz besonders sehenswert fand ich das Villenviertel Blasewitz. Hier wollte ich fast aussteigen, aber wir haben uns darauf geeinigt, sonntags nochmal herzukommen und jetzt erstmal die Stadtrundfahrt komplett mitzumachen. Was sich auch gelohnt hat, denn die Tour führte bis hoch zu den drei Schlössern, durch die gesamte Neustadt und dann wieder runter in die Altstadt. Also im Prinzip einmal auf der einen Seite der Elbe von links nach rechts und dann auf der anderen Seite wieder zurück. Einfach gesagt. Als die Tour zuende war machten wir uns kurz im Hotel frisch, tranken noch ein Bier in den "Wenzel Prager Bierstuben" und machten uns dann auf ins "Brauhaus Watzke". Dort kamen wir in den Genuss von ungeheuer leckerem, selbst gebrauten Ale, das uns als Monatsbier empfohlen wurde. Auch das Essen war ungeheuer schmackhaft und mit sehr viel Liebe zubereitet. Wir blieben lange dort und genossen den restlichen Abend.

 

Auch der Sonntag durfte mit einem ausgiebigen Frühstück starten. Wir entschieden uns, noch einmal mit dem Bus der Dresdner Stadtrundfahrten (das Ticket gilt Samstag und Sonntag) nach Blasewitz zu fahren und uns dort die Villen anzuschauen. Das Wetter war unglaublich schön. Wir schlenderten gemütlich von einem prunkvollen Haus zum nächsten und stellten uns vor, was für Menschen darin wohl wohnten. Dann spazierten wir an die Elbe. Die Ränder des Flusses waren zugefroren und etliche Kinder tollten auf dem Eis herum. Wir besichtigten das Künstlerviertel Loschwitz und tranken eine leckere heiße Schokolade in dem süßen kleinen Szenecafé "Arabusta". Dann machten wir uns auf den Weg (natürlich mit dem Bus) zum Schloss Albrechtsberg. Von dort aus hatten wir eine wundervolle Aussicht über die ganze Stadt. Leider mussten wir dann schon den Heimweg antreten. Doch eins können wir definitiv sagen: wir kommen wieder! Ein Wochenende hat gerade mal gereicht, um einen kleinen Einblick auf diese schöne Stadt zu bekommen. Aber es gibt noch so viele Museen und Orte, die wir nicht geschafft haben... Hach.

 

Unser Hotel:

 https://www.maritim.de/de/hotels/deutschland/hotel-internationales-congress-center-dresden/unser-hotel?gclid=CjwKCAiA8vPUBRAyEiwA8F1oDJFWU4DmGLToMWtchXHMVS-7SNLQkLXU7W8BXnVy0SLg_Za-FfHoJRoCgvUQAvD_BwE

 

Brauhaus Watzke:

https://www.watzke.de/

 

Café Arabusta:

https://www.tripadvisor.de/Restaurant_Review-g187399-d3595139-Reviews-Arabusta-Dresden_Saxony.html

 

Kommentar schreiben

Kommentare: 0